Sprache und Sprechen bei Kindern und Jugendlichen
Sprache ist ein Mittel die Welt zu entdecken, doch nicht jedes Kind findet seine Worte im gleichen Tempo.
Wir begleiten Ihr Kind gerne dabei, seine sprachlichen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln.
Dabei ist es uns wichtig, Sie als Eltern in die Behandlung mit einzubeziehen und bestmöglich zu beraten.
Wir freuen uns darauf, Sie und Ihr Kind kennen zu lernen.
Was wir behandeln
Wir begleiten Sie bei der Behandlung folgender Störungsbilder:
phonetisch-phonologische Störungen (Aussprache und Artikulation)
orofaziale Störungen (Mundmotorik und Schluckmuster)
Sprechrhythmusstörungen (Stottern/Poltern)
Sprachentwicklungsverzögerung
Sprachentwicklungsstörung
Störungen bei Mehrsprachigkeit
Störung der Artikulation und Aussprache (Dyslalie, phonetisch-phonologische Störung)
Bei Artikulationsstörungen werden einzelne Laute oder Lautverbindungen ausgelassen, durch andere ersetzt oder fehlerhaft gebildet (z.B. „Tatze“ statt „Katze“, „Fosch“ statt „Frosch“). Eine häufige Form ist der Sigmatismus interdentalis (Lispeln). Der Laut /s/ wird dabei mit der Zunge zwischen den Zähnen gebildet.
Orofaziale und myofunktionelle Störungen
Presst Ihr Kind beim Schlucken die Zunge gegen die Zähne, oder atmet es häufig durch den Mund und nicht durch die Nase?
Das können Anzeichen einer orofazialen Störung sein.
Wir klären ab und beraten Sie, in enger Zusammenarbeit mit Zahnärzt*innen und Kieferorthopäd*innen. Mit gezieltem Training stärken wir Zungenruhelage, Nasenatmung und ein gesundes Schluckmuster.
Sprechrhythmusstörung (Stottern und Poltern)
Die Kernsymptomatik zeigt sich durch Wiederholungen, Verlängerungen oder Blockierungen von Lauten, Silbern oder Wörtern sowie durch auffällige Sprechpausen.
Stottern tritt im Kindes- und Erwachsenenalter auf.
Zeigt sich das Sprechen in einem sehr schnellen Tempo, ist undeutlich, schwer zu verstehen, oder unrhythmisch, kann dies auf eine Poltersymptomatik hinweisen.
Sprachentwicklungsverzögerung (SEV) und Sprachentwicklungsstörung (SES)
Eine sprachliche Entwicklungsverzögerung (SEV) liegt vor, wenn ein Kind bis zum dritten Geburtstag im Spracherwerb deutlich hinter dem altersgemäßen Entwicklungsstand zurück bleibt - etwa beim Sprachverständnis, dem Wortschatz, der Grammatik oder dem Satzbau.